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Forschungsziele und Vorgehen Im Projekt erfolgt die grundlegende Erforschung der Eignung und Optimierung von bekannten bzw. Schaffung von neuen Methoden der Mustererkennung, die Erforschung und Anpassung von geeigneter optischer Sensortechnik, zielführender Methoden der Datenvorverarbeitung und Datenhaltung, Methoden der Klassifikation sowie gesamtheitliche Vorgehensmodelle für die komplette digitale Weiterverarbeitungskette und die Erforschung rechtlicher Rahmenbedingungen. Herausforderungen sind zum Beispiel die Fingerspurenerfassung mittels Grob- und Feinscan durchzuführen und dann eine situationsgerechte Informationsgewinnung in präventiven und forensischen Prozessen gezielt zu unterstützen. Die Möglichkeiten der optischen Trennung von übergriffenen / überlagerten Fingerspuren stellt zum Beispiel einen besonderen Schwerpunkt dar. Insgesamt werden ausgewählte, komplexe und anwenderbezogene Testszenarien erarbeitet, um die erarbeiteten Mustererkennungstechniken umfassend zu evaluieren und zu optimieren. Des Weiteren werden im interdisziplinären Fokus von Technikgestaltung, rechtlichen Rahmenbedingungen und Sachverständigenäquivalenz die Anforderungen an die einzelnen Komponenten, an das Gesamtsystem und seinen späteren Einsatz in der Praxis sowie Anwenderaspekte, Beweiswert und Beweiskraft erforscht und dokumentiert. Die Projektergebnisse und der Erkenntnisgewinn werden in einem Software-Demonstrator zusammengeführt. Die beteiligten Arbeitsgruppen der Universität Magdeburg (AG Multimedia and Security und AG Datenbanken), FH Brandenburg (Angewandte Informatik – Datensicherheit), Universität Kassel (Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet), die METOP GmbH und FRT Fries Research & Technology GmbH können bereits auf ein umfangreiches Erfahrungsspektrum und spezielle Erkenntnisse aus relevanten nationalen und internationalen Projekten zurückgreifen und werden vom Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt zielführend begleitet und unterstützt. Die assozierten Partner (LKA-Niedersachsen, Staatsanwaltschaft Halle, Telerob GmbH, Bundeskriminalamt, DNRI, Politie-Korps landelijke politiediensten, Association BIOSECURE) bringen sich im interdisziplinären Kontext und bezüglich des Verwertungspotentials des Projektes gezielt ein.
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